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Thomas Abbt (1738 - 1766)
Thomas Abbt ist ein Vertreter der Popularphilosophie. Er wirkte 1761 - 1762 in Berlin und hatte dort u. a.
Verbindungen zu Mendelssohn, der ihm die Schrift Phaedon oder über
die Unsterblichkeit der Seele widmete.
Abbt studierte ab 1756 in Halle Theologie, Philosophie und Mathematik.
Nach dem Magisterexamen war er kurz Zeit Privatdozent, dann ab 1760
außerordentlicher Professor der Philosophie in Frankfurt/Oder und ab
1761 Professor der Mathematik an der Universität Rinteln. Bekannt wurde
er mit der Arbeit Vom Tode fürs Vaterland (1760), in dem er das
Verhältnis von Bürger und Staat diskutiert und den Begriff der
politischen Tugend stark macht. Politische Tugend besteht für ihn im
gefühlsmäßigen und geistigen Bekenntnis zu einer
vernünftigen Staatsform.
Werke
- Correspondenzen mit Mendelssohn und Nicolai
- Untersuchung, ob Gott selbst Moses begraben habe (1757)
- Vom Tode für das Vaterland (1761)
- Vom Verdienste (1765)
- Gedanken von der Einrichtung der ersten Studien eines jungen Herrn von Stand (1765)
- Fragment der Aeltesten Begebenheiten des menschlichen Geschlechts (1767)
- Fragmente der portugiesischen Geschichte
- Über die Freundschaften der Frauenzimmer
- Vom Einflusse des Schönen auf die strengeren Wissenschaften
- Von der Gewißheit in sinnlichen, theoretischen und moralischen Wahrheiten
Literatur
Weblinks
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Das (c) Copyright für diesen Artikel liegt bei Uwe Wiedemann.
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