Zarathustra

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Der altiranische Priester und Prophet Zarathustra lebte (genauer weiß man es nicht) zwischen 1000 und 500 v. u. Z. im Ostiran.

Zarathustra schuf den Parsismus (auch Mazdaismus genannt), eine dualistische, stark ethische Religionslehre, die in der Folgezeit nach Wandlungen zu großem Einfluß gelangte. So war sie Staatsreligion des Sassanidenreiches. Seine Lehre beeinflußte die jüdische und christliche Vorstellung von Himmel und Hölle.

Nach Zarathustra wird die Welt von zwei Grundprinzipien beherrscht: dem Guten und dem Bösen, Hellen und Dunklen, Geistigen und Materiellen.

Der Mensch vermag aus freiem Entschluß entweder für das Gute oder für das Böse zu kämpfen. Dieser Kampf ist ein ethischer. Nach dem Tod wird der gute Mensch ins Reich des guten Gottes aufgenommen.

Bei den Griechen wurde Zarathustra zu einem Philosophen, Weisheitslehrer, Magier und Offenbarer okkulten Wissens.

Die Persönlichkeit Zarathustras nahm Nietzsche zum Symbol seiner Philosophie (Also sprach Zarathustra). Nietzsches Zarathustra hat kaum einen Bezug zum historischen Zarathustra.